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AKTUELLES AUS DER VERWALTUNG


Japankäfer-Pufferzone Thunersee-Südufer

Der Japankäfer ist eine eingeschleppte Käferart, die in der Landwirtschaft und in der Umwelt grosse Schäden anrichtet. Deshalb gilt er als besonders gefährlicher Schädling mit Melde- und Bekämpfungspflicht.


In Spiez wurde der Japankäfer erstmals im Spätsommer 2025 entdeckt und Kontrollen im Anschluss bestätigten, dass sich eine Population angesiedelt hat. Die Käfer ernähren sich von Blüten, Blättern und Früchten von über 400 Pflanzenarten (darunter Reben, Obst, Mais, Bohnen und Spargeln). Die Larven (Engerlinge) leben im Boden und schädigen die Wurzeln von Gräsern, sodass Wiesen und Rasenflächen absterben und braun werden. Auf besonders gefährdeten Flächen wurden deshalb Fadenwürmer (Nematoden) zur Bekämpfung eingesetzt.


Rund um den Fundort wurde ein sogenannter Befallsherd eingerichtet und darum herum eine Pufferzone (Sicherheitszone) festgelegt. Teile der Gemeinde Stocken-Höfen liegen innerhalb dieser Pufferzone. Deshalb gelten während der Flugzeit des Japankäfers vom 1. Juni bis 30. September 2026 verbindliche Massnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.


Massnahmen für die Grüngutentsorgung
Das Grüngut muss zwingend in verschlossenen Containern zu den Sammelstellen gebracht werden! Säcke dürfen in der Zeit vom Juni – September 2026 nicht verwendet werden!


Wie erkenne ich einen Japankäfer?
Der Japankäfer ist metallisch grün, besitzt kupferfarbene Flügeldecken und auffällige weisse Haarbüschel seitlich und am Hinterleib.





Befalls- und Pufferzone




Weitere Informationen finden Sie auf diesem Merkblatt (klicken). Die Meldestelle finden Sie unter www.be.ch/japankaefer

 
 
07.05.2026

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